Articles in the Erziehung Category
Allgemein, Erziehung »
Mussten Sie schon einmal ein Gespräch mit dem Lehrer Ihres Kinders führen? Bestimmt. Dann wissen Sie auch, dass das nicht immer ein heiteres Vergnügen ist. Manchmal kann es wirklich bitter sein. Ganz besonders dann, wenn Sie nicht selber das Gespräch suchten, sondern weil Sie geladen wurden, weil der eigene Sohn, die eigene Tochter gerade massive Probleme bereitet.
Aber es gibt einige Tipps, wie auch Sie den Gang zum Pauker gut bestehen können.
Als erstes sollten Sie sich die Situation bewusst machen. Lehrer bringen oft nur eine begrenzte Zeit mit ins Gespräch. 30 …
Allgemein, Entwicklung, Erziehung »
Bleistifte und mehrere gleichlange Zeitungsartikel - mehr braucht es für dieses kleine Konzentrationsspiel nicht. Auf ein Start Kommando sollen die Kinder jede Buchstabenreihe unterstreichen. Wichtig ist dabei, dass keine Reihe übersprungen wird und dass die Linien möglichst gleichmäßig gezogen werden. Das Kind, das als erstes das Ende erreicht hat, hat gewonnen.
Was trainieren die Kinder bei diesem Spiel: Zunächst einmal ihren Blick auf ein Blatt zu focussieren und nicht wegzurichten. Dann müssen sie Begrenzungen einhalten, da die Linien nicht durchkreuzt werden sollen, und müssen dennoch in ihrer Stifthaltung möglichst locker bleiben.
Allgemein, Entwicklung, Erziehung »
Für diese Übung bedarf es nicht viel, nur zwölf Büroklammern und einen Schal.
Die Aufgabe besteht nun darin, mit verbundenen Augen die Büroklammern so schnell es geht aufzufädeln. Am besten ist, wenn man dem Kind zunächst die Möglichkeit gibt, es mit geöffneten Augen auszuprobieren. Wer den spielerischen Ehrgeiz wecken will, kann das Spiel wiederholen und dabei die Zeit stoppen.
Dadurch, dass der Sehsinn ausgeschaltet ist, konzentrieren sich die Kinder ganz auf ihren Tastsinn. Sie müssen hektische Bewegungen ausschalten, damit sie nicht alle Büroklammern verschieben und sie trainieren ihre Geduld und …
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Die Hausaufgabensituation hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Während die Schüler früher im Heft schrieben und rechneten, müssen sie heute immer häufiger eine Internetrecherche durchführen, Portfolios tippen, Ergebnisse in Diagrammen darstellen. Tätigkeiten, die für Schüler nun fast normal sind und zur Routine werden.
Eine repräsentative Umfrage durch das Meinunsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM bestätigt diesen Eindruck. 500 Schüler und Schülerinnen im Alter von 14 bis 19 Jahren wurden befragt und heraus kam folgendes Ergebenis:
29 % erledigen täglich ihre Hausaufgaben am Computer.
46 % machen einmal die Woche …
Allgemein, Erziehung, Familie »
Tag aus, Tag ein Stress wegen der Hausaufgaben, wer kennt das nicht?
Viele Eltern stöhnen: “Wenn wir die Hausaufgaben hinter aus gebracht haben, dann bin ich richtig fertig mit den Nerven.” Wobei es schon merkwürdig anmutet, dass Eltern von “wir” sprechen, wenn Sohn oder Tochter die Hausaufgaben erledigen muss. Und die vielen Tränen, die dabei fließen. Wie oft wird geschimpft und gemeckert? Am Ende bleibt Frustration auf beiden Seiten. Dabei ist das Ziel der Hausaufgaben, nachzuarbeiten, sich selber zu trainiern, sicherer zu werden und vor allem die aufgetragenen Aufgaben selbständig zu …
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Schon einmal vom Ferieneffekt gehört? Lehrer kennen diesen sehr gut. Kommen die Kinder nach den Ferien zurück in die Schule, scheinen sie alles aus dem vergangenen Halbjahr vergessen zu haben. Die Lehrer fassen sich entsetzt an den Kopf und beginnen erst einmal zu wiederholen.
Das ist der Ferieneffekt!
Harris Cooper von der Universität von Missouri in Columbia fand 1996 in einer groß angelegten Metastudie heraus, dass bereits vier Wochen Ferien, die Schüler wieder auf das Frühjahrsniveau zurückwerfen. Nur den Geist baumeln lassen, dass hilft Schülern nicht weiter. Doch was können Eltern Sinnvolles …
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“Deutsche Sprache - schwere Sprache”. Bereits in den ersten Schulwochen wird uns Eltern meist schnell bewusst, dass die deutsche Rechtschreibung alles andere als einfach ist. “FEAD” ist das Pferd, “FEBOTN” heißt Verboten, “ELTN” sind die Eltern. Es gibt gewisse Gesetzmäßigkeiten, aber mancher Schüler tut sich dennoch sehr schwer. Dann hilft tatsächlich nur das kleine, tägliche Rechtschreibtraining.
GUT ist ein Rechtschreibprogramm für den Computer, das auf dem Karteikastensystem bzw. Phasenlernen beruht. Es gibt mehrer Grundwortschätze, die sukzessive erarbeitet werden. Ein Wort wird im Satzzusammenhang diktiert, der Schüler tippt es selber in den …
Allgemein, Erziehung »
Vor einigen Jahren noch galt man als Teenie extrem cool, wenn man eine Halloween-Party organisierte. Lag der Reiz doch darin etwas richtig Abscheuliches zu gestalten - Würmer im Pudding, Mäuse im Blut oder Vampier-Cocktails. Die Dekoration dazu war unheimlich und heimelig zu gleich - abgehängte Decken, Kerzen, Spinnennetze und dunkle Vorhänge. Und in den tristen Herbsttagen sich zu verkleiden, als Geist, Hexe oder Vampir, das hatte doch richtig was.
Heute ist Halloween zu feiern normal. Die Schaufenster sind leuchtend orange mit Kürbissen dekoriert. In den Läden findet man alle mögliche Deko …
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Keine Gewalt gegen Kinder - der Kinderschützer hat es schon immer gefordert, um Kinder vor psychischen und physischen Schaden zu schützen. Eine Studie von Professor Murray Straus / Universität in New Hampshire (Septempber 2009) hat jetzt noch mehr bewiesen: Kinder, die von ihren Eltern einen Klaps auf den Po erhalten haben, verfügen über einen geringeren Intelligenz-Quotienten.
Die Erklärung hier für ist sehr naheliegend. Kinder erleben die Schläge von ihren Eltern als extreme Stresssituationen. Schon dreimal in der Woche geschlagen zu werden, wird für Kinder zu einem chronischen Stressfaktor. Sie werden regelrecht …
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“Kinder im Stress” - für mich passten früher diese Worte nicht zusammen: Kindsein, das bedeutet doch Spielen, Spaß haben, einfach nur Leben, sich entwickeln und auf ganz natürliche Weise heranwachsen. Stress - der ist doch den Erwachsenen vorbehalten. Sie gehen arbeiten, bekommen Aufgaben auferlegt, die sie nicht mal eben mit Links erledigen können und geraten dann in Stress.
Als ich selber zwei Söhne bekam, stellte ich spätetestens mit Eintritt in die Schule fest, dass das Leben für Kinder weit weniger rosig sein kann, als es mir aus der eigenen Erinnerung im …

