Rechenmeister mit Spaß! Das kleine 1X1
“Wir müssen noch das kleine Einmaleins üben!” Ich kenne kein Kind, dass bei dieser Aufforderung, begeistert angelaufen kommt. Aber man kann das Lernen mit nur kleinen Ideen so abwechslungsreich gestalten, dass die ganze Aktion nicht anödet. Hier eine kleine, von mir am eigenen Kind erprobte Auswahl:
Die Meistertreppe: Auf ein Blatt Papier wird eine Treppe mit 10 Stufen gemalt. Davor liegt ein kleiner Brausewürfel. Dem Schüler wird eine Aufgabe aus der zu lernenden Reihe gestellt. Beherrscht er diese, darf der Würfel eine Stufe erklimmen, wenn nicht, wird eine neue Aufgaben gestellt. Am Ende der Treppe sind alle Aufgaben der Reihe einmal gelöst und zur Belohnung gibt’s Brause.
Der Karteikasten: Jede Einzelne der 100 Einmaleins-Aufgaben wird auf eine Karteikarte geschrieben, Reihe für Reihe, so wie sie gerade in der Schule gelernt werden. Die Aufgaben, die in einem zügigen Tempo gelöst wurden, dürfen in dem Karteikasten einen Abschnitt weiterwandern und werden nur ab und an wiederholt. Die Schwierigen bleiben im vorderen Bereich, so lange bis sie fließend beherrscht werden.
Das Würfelspiel: Im Handel gibt es Würfel mit 10 Seiten und der Nummerierung von 1 bis 10. Mit zwei von ihnen können sich Schüler selber Aufgaben erwürfeln.
Das Rechnen am Computer: Warum nicht einmal am Computer rechnen? Auf dieser Seite wird das Einmaleins systematisch geübt -erst nur eine Reihe, dann durchmischt. Eine willkommene Abwechslung für die Schüler.
Die etwas andere 100ter-Tafel: Hilfreich, um noch einmal zu überprüfen, ob alles beherrscht wird. Auf einem Blatt werden 11mal11Kästchen untereinander gezeichnet. Das oberste linke Kästchen bleibt wird mit einem Multiplikationszeichen versehen. Dann werden in der obersten Reihe die Zahlen von 1 bis 10 geschrieben, danach die Zahlen 1 bis 10 in der äußersten linken Spalte. Kreuz und quer Fragen können nun, wie ein einem Koordinatensystem Fragen gestellt werden(rechts6 oben2 ergibt: 6×2). Weiß das Kind die Antwort, kommt in das Feld ein Kreuz, dauert es zu lange oder wusste es gar nicht die Lösung ein Kreis. Auf die Art und Weise kann das Kind sehen, wie viel es schon weiß, und welche Aufgaben noch im Speziellen geübt werden muss. Das ist oft recht wenig - und freut nicht nur das Kind.











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