Was tun bei Wespenstichen?
Die Wespen sind zur Zeit furchtbar aggressiv und schwirren hartnäckig um uns herum, in der Hoffnung Nahrung zu finden. Eine gefährliche Zeit für draußen spielende Kinder, denn oft setzen sie sich auf das Essen, nippen an Getränken und schwirren um die Beine.
Was kann man tun, wenn man von einer Wespe gestochen wurden ist?
Ein altes Heilmittel, welches mir selber schon aus Kindertagen bekannt ist, ist eine aufgeschnittene Zwiebel, welche auf den Stich gelegt wird. Dies kühlt - und vor allem die Zwiebel wirkt desinfizierend und sorgt dafür das die Gefäße sich zusammenziehen. Dadurch kann das von der Wespe injizierte Gift sich weniger verteilen und der Juckreiz wird eingedämmt. Eine halbe Stunde lang die Zwiebel direkt auf den Stich gelegt, bewirkt wahre Wunder, auch wenn es nicht so besonders riecht.
Heute fand ich im Netz noch den Trick mit Spitzwegerich. Wer trägt schon immer eine Zwiebel mit sich herum? Aber Spitzwegerich findet man auf fast jeder grünen Wiese oder am Wegesrand. Die Blätter zerrieben und auf den Stich gedrückt wirken antibakteriell, desinfizierend und auch hier ziehen sich wie bei der Zwiebel die Gefäße zusammen, so dass die Schmerzen des Stiches gemildert werden.
Grundsätzlich gilt bei Stichen (auch bei Bienen):
- Den Stachel, falls noch vorhanden, vorsichtig mit einer Pinzette,entfernen aber ohne den Giftsack zu quetschen.
- Den Stich kühlen, z.B. mit Kühlpacks, oder mit einem feuchten Taschentuch.
- Später hilft ein wenig Fenistil-Gel oder Reparil-Gel, auch wenn letzteres eigentlich ein kühlendes Sportgel ist.
- Bei Kleinkindern ist es immer ratsam, wenn es im Bereich des Mundes gestochen wurde, den Arzt aufzusuchen wurde.
- Und: Es gibt Menschen, welche allergisch auf Wespenstiche reagieren. Hier sollte immer direkt der Notarzt gerufen werden, es sei denn, sie tragen Notfallauststattung für diesen Fall bei sich.










(1 votes, average: 4 out of 5)
Leave your response!